Luftkühl- und Trocknungsaggregate (LKTA, LK, LKL)

Mit unseren Luftkonditioniersystemen können wir nahezu alle Luftmengen, Temperatur- und Taupunktbereiche abdecken.

Unsere maßgeschneiderten Geräte kommen hauptsächlich im Prozeßluftbereich zur Anwendung, wo herkömmliche Geräte aus dem TGA-Bereich keine befriedigenden Lösungen bieten können. Neben einem großen Leistungsbereich können unsere Luftkonditioniergeräte kundenspezifische Werksnormen oder spezielle Hygiene-Vorgaben berücksichtigen.

Ein weites Leistungsspektrum können wir bereits mit unseren standardisierten Bauformen, der LK-, LKTA- oder LKL Prozessluftkühler in kompakter Bauform, abdecken. Wir bieten Ihnen ebenso ausgereifte Lösungen unter Verwendung von Sorptionstrocknern an.

Unsere Prozessluftkühler (LK und LKTA) zeichnen sich durch einen sehr geringen Druckverlust aus und eignen sich ideal für die Luftkühlung und Lufttrocknung von pneumatischen Förderströmen. Selbstverständlich sind andere Anwendungen ebenfalls denkbar.

Der Prozessluftkühler (LK) wird mit einem Wasser-Glykol-Gemisch beschickt, das entweder bauseitig zur Verfügung gestellt wird oder über einen Flüssigkeitskühler von Weisshaar bereitgestellt wird.

Unsere kompakten Prozessluftkühleraggregate (LKTA) komme immer dann zum Einsatz, wenn vereinzelnde Prozessvolumenströme konditioniert werden sollen und kein bauseitiger Kälteträger (z.B. Wasser-Glykol) genutzt werden kann. Die Kälteerzeugung ist direkt im LKTA Prozessluftkühler integriert und sorgt für einen autarken Betrieb ohne zusätzliche Kosten für einen Kaltwassersatz sowie der damit verbundene Montage. Je nach Beschaffenheit des Maschinenraumes können wir unser Gerät LKTA auch als Split-Gerät mit externem luftgekühltem Kondensator anbieten. Die Kondensatorwärme wird dann außerhalb des Maschinenraumes abgegeben ohne die Klimaanlage des Gebäudes zu belasten.

Unsere Serie der Luft-Luft-Kühler (LKL) dient hauptsächlich zum Vorkühlen eines verdichteten Prozessluftvolumenstromes. Die Verdichtungswärme kann mit einem LKL-Kühler zunächst energetisch günstig an die Umgebungsluft abgeführt werden ohne Bereitstellung von teurem Kühlmedium. Sollte eine weitere Kühlung erforderlich sein, wird ein entsprechender Nachkühler installiert, der durch den vorgeschalteten Kühler LKL , je nach Umgebungstemperatur, wirtschaftlich günstig entlastet wird.

Sprechen Sie uns für eine Nutzung der wertvollen Abwärme dieser Prozessluft an. Wir haben bereits viele nutzbringende Wärmerückgewinnungen realisiert.

Bei tiefen Taupunkten (< 4°C) ist neben der klassischen Kühltrocknung noch ein weiterer Trocknungsschritt erforderlich. Der Prozessvolumenstrom passiert nach der Vortrocknung noch einen Sorptionstrockner, der bereits in der Anlage integriert ist. Der Sorptionstrockner besteht aus einem rotierenden Trockenrad, in dem sich ein stark hygroskopisches Material befindet, das die Feuchtigkeit aus der Luft bindet.

Weiter Informationen finden Sie im PDF.

1. Was unterscheidet die Serie Prozessluftkühler von anderen Kühlern?

Die Baureihe LK und LKTA verwendet einen optimierten Luftkühler, der einen vernachlässigbar geringen Druckverlust bei pneumatischen Anwendungen aufweist. Die Bauform ist sowohl für atmosphärische als auch druckfeste Verfahren geeignet. Der Wärmetauscher wird energieeffizient ausgelegt.

2. Was bedeutet Direktverdampfung?

Die Direktverdampfung bezeichnet den direkten Wärmeaustausch zwischen Kältemittel und Prozessluft. Kein weiterer Kälteträger wie Glykol/Wasser wird verwendet. Das bedeutet, dass die Kälteenergie auf dem optimalen Temperaturniveau erzeugt werden kann, denn es treten keine weiteren Verluste, wie ein zusätzlicher Wärmetauscher und Pumpenverluste auf. Dadurch ist das System sehr energieeffizient. Bei mehreren parallelen Anlagen jedoch ist eine zentrale Kälteversorgung vorteilhafter. Wir beraten Sie gerne.

3. Statt einer autarken Kälteanlage möchten wir eigenes Eiswasser verwenden.gewährleistet sind. Der geringe Druckverlust Ihres Systems wäre für uns vorteilhaft. Können wir Ihre Geräte einsetzen?

Die Prozessluftkühler gibt es auch für kundenseitiges Eiswasser bzw. Glykol/Wassergemisch. Eine integrierte Regelungsgruppe vereinfacht den örtlichen Verrohrungsaufwand erheblich.